Beiträge von phchecker17

    Ich kenn auch Leute, die fahren 60.000km pro Jahr mit E und bereuen es nicht, der Kollege Bert hier fährt glaube ich so viel sogar mit dem 35er :D Ist halt auch eine Frage der Strecke. Wenn du jeden Tag 350km fährst, sind das aufs Jahr gerechnet auch schon über 70.000km und du musst nicht einmal unterwegs laden wenn du eine Wallbox hast. Wer aber einmal die Woche 1.000km fährt und dann 4 Tage im Büro ist wird sich eher schwer tun.


    Ich würde mal tippen, dass das was ihr fordert spätestens in zwei Generationen möglich sein wird. BMW spricht ja bei der NK schon von Reichweiten von 700-800km WLTP und Ladezeiten von unter 20 Minuten auf 80%, da dürften selbst viele Außendienstler schon ohne große Umstellung mit klar kommen, denn das heißt ja im Prinzip alle 300km mit 150km/h für 10 Minuten laden. Die Generation danach könnte das dann bieten, wird sie aber wahrscheinlich bis auf wenige Ausnahmen nicht, weil es sich einfach nicht lohnt. Einen 150kWh-Akku in ein Fahrzeug zu packen, das dann 2,4t wiegt und sich fährt wie ein Panzer, dazu geht das ganze wohl nur als SUV und ist dann aerodynamisch auch ein Albtraum. Dann doch lieber 100kWh mit nochmal deutlich besserer Effizienz, das sind ja dann auch schon 700-750km WLTP je nach Effizienz.


    Aber schon jetzt braucht die Fahrt eigentlich keine Planung, ich könnte meine Eltern jetzt in meinen i4 setzen und sagen: Fahrt damit nach Hamburg und sie würde wahrscheinlich sogar begeistert ankommen. Ich plane ja selbst auch fast nichts vor, außer vielleicht einen bestimmten Stopp, weil ich irgendwo was bestimmtes Essen will. Für den Normalo - also nicht Außendienstler - reicht das in 90-95% der Fälle aus. Am Ende ist das ähnlich wie die Diskussion ums Tempolimit, viele sind dagegen, weil sie gerne schneller fahren könnten, es aber tatsächlich eigentlich nicht machen. Nur ein Bruchteil aller Autofahrer fährt regelmäßig auf der Autobahn (einige haben sogar Angst davor), und von denen fährt dann definitiv nicht die Mehrheit immer schneller als 130, trotzdem wollen die alle kein Tempolimit.


    Ein heutiges Top-BEV - und in einigen Jahren Durchschnitts-BEV - reicht für die meisten Familien ja aus, selbst mit der gelegentlichen Urlaubsfahrt. Aber man schränkt halt seine Möglichkeiten damit ein, ungeachtet dessen, ob man die braucht. Meine Schwester wohnt in Berlin, sollte die jetzt einen medizinischen Notfall beispielsweise mit ihrem Baby haben, dann bräuchte ich mit dem i4 ca. 1 Stunde länger um dort zu sein. Das hat mich natürlich nicht vom i4 abgehalten, aber ich habe mich deshalb in der Theorie schon eingeschränkt. In der Praxis wird das aber wohl eher nicht passieren, ist also keine praktische Einschränkung. Ist halt am Ende eben einfach im Kopf drin. Meine Eltern tun sich auch schwer mit einem zweiten BEV bzw. sogar nur übergangsweise, weil das kleine BEV wohl wieder ein Cabrio werden wird, falls es bis in 2 Jahren keine bezahlbaren BEV-Cabrios gibt. Ernsthafte Einschränkungen haben sie jetzt nicht deswegen, aber es ist halt die Kopfsache und auch die Flexibilität, die sie tatsächlich momentan mit dem Verbrenner haben, wo der Schwiegersohn in Spe eben gerade jedes Wochenende zwischen Berlin und ihnen pendelt (600km pro Strecke).

    Ich war heute wieder überrascht, wie wenig man eigentlich auf der Langstrecke laden muss. Eine Freundin arbeitet gerade an der Nordsee und ich spiele mit dem Gedanken sie zu besuchen. Wird zwar wahrscheinlich auf den Zug hinauslaufen da ich dort eh auf die Fähre muss, aber Auto ist natürlich trotzdem eine Alternative. Insgesamt fahre ich laut ABRP - und die Planung passt eigentlich ziemlich genau - die 750km in knapp über 7 Stunden inkl. Ladestopps, von denen ich 3 mittellange brauche. Ich kann natürlich auch langsamer als 150 fahren, aber dann brauche ich auch länger, komme aber mit 2 Stopps aus.


    Früher bin ich mit dem 330d ja gerade die 300km nach Köln immer durchgefahren, aber arg viel länger ist ohne Pause dann schon schwierig. Kroatien haben wir mal gemacht, da haben wir zu zweit alle 500-600km Pause gemacht, allerdings auch mit Fahrerwechsel. Seit ein paar Jahren mache ich eh regelmäßig Pausen und esse auch was, da dürfte die Strecke fast ohne "echte Wartezeit" hinkommen. Eine Essenspause, zwei Pinkelpausen, einmal noch kurz Foren checken und das war es eigentlich schon.


    Aber natürlich ist das eben auch ein Einstellungsthema wie du sagst, denn ich habe ja nicht mehr das Ziel so schnell es geht da zu sein. Eher suche ich mir unterwegs einen schönen Ort um eine Pause zu machen oder gehe sogar noch irgendwo shoppen, schau mir etwas an oder sowas. Habe beispielsweise auch am Samstag noch 30 Minuten am Supercharger (kostenlos) geladen, obwohl ich das auch heute auf der Arbeit hätte machen können, aber habe mir die Zeit genommen mir beim Megges ein Eis zu holen und das in Ruhe zu essen. Ganz ohne Notwendigkeit sozusagen eine Ladepause gemacht ;)

    Nicht bei mir, aber bei uns in der Firma wird das so gehandhabt, dass jeder Mitarbeiter mit Firmenwagen einen kleinen Schuko-Zwischenzähler bekommt, der dann über die App ausgelesen werden kann. Dazu dann die Unterlagen vom Stromtarif reichen für die genaue Abrechnung. Ob da auch die USt. direkt angesetzt wird weiß ich aber nicht.

    Aktuell scheint BMW einige Änderungen am CD-Store gemacht zu haben, sodass aktuell fast alle Optionen zur digitalen Nachrüstung verschwunden sind! Kann daher nur ausdrücklich empfehlen, alles, was man haben möchte, auch direkt zu bestellen.


    Zu deinen anderen Fragen:

    Echte Spurführung hast du nur mit dem DAP, adaptive Rekuperation ist Serie, wobei ich ehrlich gesagt nicht weiß, ob die da auch schon auf Ampeln reagiert, oder nur mit dem DAP.

    Hab ich mir schon gedacht, das hatte ich gestern schon gefunden. Ist halt leider exklusiver Zugriff, da hilft dann nur umount -> Zugriff -> mount.


    Ist aber ja kein Problem, kann man ja alles beim Hochfahren vor den ersten Mount machen.


    Ich musste leider aufgeben, weil mein Zero W den USB Mode doch nicht kann und einen 4er habe ich nicht mehr rumliegen, alle verbaut. Und die Kosten für den 4er sind mir gerade dann doch für das Experiment zu hoch. Das Geld würde ich dann doch eher in ein Android Device stecken, mit dem ich dann auch alles auf dem Autodisplay kann, inkl. Live Stream.


    Freu mich aber über jedes Update ;)

    Nachtrag:
    ich habe tatsächlich alles da, was ich brauche, hab im Schrank noch eine Packung mit 8 Nanos gefunden, die ich mal für ein Projekt gekauft hatte, das ich nie fertig gemacht habe xD D.h. morgen werde ich mal schauen, wie weit ich komme. Scheint aber noch ein paar Herausforderungen zu geben, auch ohne echtes Streaming.


    Werde das ganze vermutlich direkt in Python machen, da hab ich die besten Möglichkeiten.

    Hahaha schade, dass "wir" (also du) das nicht vor den Feiertagen gefunden haben, muss erstmal schauen, wann ich dafür Zeit habe. Muss mich dafür dann auch irgendwo an die Straße stellen, weil ich in der TG ja kein Netz habe,

    Das mit dem DriveRecorder möchte ich auf jeden Fall umsetzen, vermutlich einfach per rsync oder sowas. Der Pi kann ja direkt per VPN verbunden sein, dann kann ich auch immer drauf zugreifen.


    Und zum Streaming:

    Livestreams und sowas brauche ich nicht, ich überlege gerade, wie ich den Ordnerinhalt meiner Film- und Serienbibliothek in einer virtuellen Verzeichnisstruktur darstelle, d.h. der Pi würde jede Datei einfach als Symlink auf die "stream.mp3" sozusagen anzeigen und dann über Logs erkennen, welche Datei vom Auto aufgerufen wurde. Anschließend würde er dann eben genau diese Datei in die "stream.mp3" reinbuffern, sodass die abgespielt wird.

    Dadurch könnte ich übers Autodisplay komplett frei aus meiner Bibliothek wählen und bei Aufruf würde er dann die entsprechende Datei runterladen und anzeigen :D


    Eine Frage:

    Kann man den "Stick" über den Pi virtuell aus- und wieder einstecken?